Murphy ignoriert mich

Von Jason am 15. Juli 2008 | 1 Kommentar »

Murphy’s Law kennt jeder und erfährt es ständig am eigenen Leib. Tobi und Martin war es auch einen Blogeintrag wert. Nur ich bleibe meistens davon verschont. Gerade bei den berühmt berüchtigten Problemzonen wie Windows und iTunes funktioniert bei mir alles 1A. Klar passiert auch bei mir gelegentlich etwas, aber das ist normalerweise auf einen eigenen Denk- oder Bedienfehler zurückzuführen.

Ich schiebe nicht alle Fehler auf die Technik, denn mir ist bewusst, dass sie auch nur von Menschen gemacht wurde. Programme und Maschinen können nicht selbst denken und wissen demnach auch nicht was man von ihnen will, also muss man es ihnen eben “erklären”. iTunes ist bei vielen Menschen eher unbeliebt, weil es scheinbar Dinge tut, die man nicht erwartet. Meine Meinung ist, iTunes ist ZU einfach zu bedienen. Man muss, um dieses Programm als Windows-Nutzer zu bedienen, ein paar alte Gewohnheiten abwerfen und versuchen das Konzept zu verstehen. Generell ist es IMMER hilfreich, vorher bei einem Programm durch alle Menüs und Einstellungen zu schauen, Dinge auszuprobieren, um zu erkennen was dahinter steckt und wie das Programm tickt.

Windows ist ein Sonderfall. Man muss bei diesem Betriebssystem immer etwas nachsichtig sein und manchen Aktionen vielleicht auch mal einen kleinen Stups geben, aber so an sich funktioniert das eigentlich prima. Schlimm finde ich allerdings, was ein Kunde beim Kauf eines Fertig-PCs vorgesetzt bekommt. Da schwirren zahlreiche, grauenvoll entwickelte Zusatzprogramme auf dem Desktop rum, die eigentlich kein Mensch braucht und nur für Verwirrung  und instabilität sorgen. Da ist es kein Wunder, wenn diese Menschen mit Computern nie klarkommen und quasi 24/7 kurz vor einem Wutausbruch stehen.
Auch muss man bei Windows verstehen, dass es nicht mit jeder Hardwarekonfiguration einwandfrei funktionieren kann. Da gibt es soviele Dinge zu beachten, das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Dieses Problem gibt es beim Mac nicht, denn da gibt es nur eine Handvoll möglicher Konfigurationen.

Ich will nicht behaupten, dass die Schuld immer zwischen Stuhl und Tastatur zu finden ist, aber oft ist es doch so. Man sollte auch mit einem Auto nicht bei Höchstgeschwindigkeit in den Rückwärtsgang schalten.

Dieser Blogeintrag war NICHT an die oben genannten Personen gerichtet, sondern auf die Allgemeinheit ;)

Im Fall von Martins Avatar war es tatsächlich ein “Fehler” von WordPress, bzw. dessen Synchronisation mit Gravatar.com. Damit konnte einfach keiner rechnen.

Zuverlässigkeit von Technik

Von Martin am 15. Juli 2008 | 2 Kommentare »

Es musste ja so kommen! Da will man seine Digitalkamera einmal im Viertel Jahrhundert benutzen, und dann ist der Akku leer. Zugegeben, Viertel Jahrhundert ist übertrieben, doch ich benutze sie eher mal alle ein bis zwei Monate. Außerdem weiss man(n) ja, dass die Spannung von Stromspeichern auch bei längerer Nichtbenutzung sinkt. Also eigentlich nicht verwunderlich. Trotzdem ist man über die Regelmäßigkeit dieser “Zufälle” erstaunt, dass eigentlich immer etwas nciht funktioniert, wie es soll, wenn man es gerade braucht. Murphy lässt grüßen!

Nunja, macht ja nichts, wartet die Usergemeinschaft eben noch einen tag länger auf mein Foto, denn ich habe auf dem PC meiner Freundin nicht die nötige Software für mein Mobiltelefon installiert.

Folglich widmet man sich etwas anderem: Dem Blog! Ich befolge alle Anweisungen und fülle fehlende Beschreibungen der Wissenden mit Schritten, die dem gesunden Menschenverstand entspringen. Eigentlich eien sichere Angelegenheit. Trotzdem verweigert mir das Blog meinen Avatar. Mal schauen, vielleicht kommt er jetzt bei dem Beitrag. Und wenn nicht, muss und kann ich damit leben. Es ist sowieso kein Foto von mir, weswegen die Usergemeinschaft nicht übermäßig entäuscht sein muss. Viele habe ich doch schon persönlich getroffen.

Nunja, widme ich mich eben den Dingen, die erledigt werden müssen: Staubsaugen. Doch der Beutel ist voll, ich weiss nicht wo in der Wohnung meiner Freundin leere Beutel sind, und irgendwie will der Staubsauger auch nciht und schaltet sich nach einer Minute selbst aus. Wahrscheinlich wegen Überhitzungsgefahr.

Vertrackte Sache, diese Technik … Aber wenigstens funktioniert der Avatar

In Dänemark runden sie auf

Von Jason am 14. Juli 2008 | 4 Kommentare »

Ja genau. Wenn man in Dänemark einkauft, wird am Ende aufgerundet und man bekommt weniger zurück. Jetzt wird der gemeine Deutsche bestimmt aufschreien “Waas!? Abzocke!”, aber mal ehrlich. Wer braucht das ganze Kleingeld eigentlich? Das landet bei mir in einer großen Glasflasche und irgendwann bring ich das vielleicht mal zur Bank, um mir davon ein Eis zu kaufen oder sowas. Würde mich auch nicht umbringen, wenn ich mir das Eis mit normalem Geld kaufe. Ich finds gut so. Ich hatte keine einzige Øre in der Brieftasche, eine große Erleichterung!
Allerdings sind diese Øren auch praktisch nichts wert. Ich meine Nichts. Das ist ein Drittel von einem Cent, da ist eigentlich klar warum die Dänen das total ignorieren.

Aber den Euro sollten sie dort wirklich mal einführen. War echt eine Qual diese Umrechnerei. Und es ist nicht leicht, mal eben für ein Päckchen Zigaretten 33 (!) Kronen hinzulegen. Ist aber auch echt überteuert gewesen, nicht nur optisch.

Wo war ich noch gleich? Achja, beim Aufrunden. Ich finds klasse!

Ich will zurück in den Urlaub

Von Jason am 14. Juli 2008 | 3 Kommentare »

Das schönste an Urlaub in einem anderen Land ist, dass man alle Sorgen daheim lassen kann und auch technologisch fast völlig abgeschottet ist. Denn Telefonieren im Ausland kostet immer ein Vermögen und Surfen erst recht. Also lässt man es einfach.
Es gab zwar ein Internetcafé in der Nähe, aber sowas mag ich mal überhaupt nicht. Mit meinem iPod touch bin ich gelegentlich auf WiFi-Safari gegangen (hin und wieder fühlt man sich dann doch vom Internetz angezogen), aber entweder waren die Signale zu schwach oder es war ein kostenpflichtiger Hotspot. Irgendwie war das aber auch ganz gut so denke ich. Man fühlt sich frei. Keine Feeds, keine Mails, keine Tweets, keine Videos.

Jetzt bin ich schon wieder eine Woche daheim und der Alltag hat mich wieder. Morgens aufstehen, beim Kaffee noch schnell die neuesten Feeds mit dem iPod abrufen, aufs Fahrrad hüpfen und zur Arbeit rasen, Abends Musik hören und dabei ganz viele nerdige Dinge tun. Vielleicht noch ein Kapitel aus dem nicht-digitalen Buch lesen und einschlummern.

Der Urlaub fehlt mir…