Murphy’s Law kennt jeder und erfährt es ständig am eigenen Leib. Tobi und Martin war es auch einen Blogeintrag wert. Nur ich bleibe meistens davon verschont. Gerade bei den berühmt berüchtigten Problemzonen wie Windows und iTunes funktioniert bei mir alles 1A. Klar passiert auch bei mir gelegentlich etwas, aber das ist normalerweise auf einen eigenen Denk- oder Bedienfehler zurückzuführen.
Ich schiebe nicht alle Fehler auf die Technik, denn mir ist bewusst, dass sie auch nur von Menschen gemacht wurde. Programme und Maschinen können nicht selbst denken und wissen demnach auch nicht was man von ihnen will, also muss man es ihnen eben “erklären”. iTunes ist bei vielen Menschen eher unbeliebt, weil es scheinbar Dinge tut, die man nicht erwartet. Meine Meinung ist, iTunes ist ZU einfach zu bedienen. Man muss, um dieses Programm als Windows-Nutzer zu bedienen, ein paar alte Gewohnheiten abwerfen und versuchen das Konzept zu verstehen. Generell ist es IMMER hilfreich, vorher bei einem Programm durch alle Menüs und Einstellungen zu schauen, Dinge auszuprobieren, um zu erkennen was dahinter steckt und wie das Programm tickt.
Windows ist ein Sonderfall. Man muss bei diesem Betriebssystem immer etwas nachsichtig sein und manchen Aktionen vielleicht auch mal einen kleinen Stups geben, aber so an sich funktioniert das eigentlich prima. Schlimm finde ich allerdings, was ein Kunde beim Kauf eines Fertig-PCs vorgesetzt bekommt. Da schwirren zahlreiche, grauenvoll entwickelte Zusatzprogramme auf dem Desktop rum, die eigentlich kein Mensch braucht und nur für Verwirrung und instabilität sorgen. Da ist es kein Wunder, wenn diese Menschen mit Computern nie klarkommen und quasi 24/7 kurz vor einem Wutausbruch stehen.
Auch muss man bei Windows verstehen, dass es nicht mit jeder Hardwarekonfiguration einwandfrei funktionieren kann. Da gibt es soviele Dinge zu beachten, das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Dieses Problem gibt es beim Mac nicht, denn da gibt es nur eine Handvoll möglicher Konfigurationen.
Ich will nicht behaupten, dass die Schuld immer zwischen Stuhl und Tastatur zu finden ist, aber oft ist es doch so. Man sollte auch mit einem Auto nicht bei Höchstgeschwindigkeit in den Rückwärtsgang schalten.
Dieser Blogeintrag war NICHT an die oben genannten Personen gerichtet, sondern auf die Allgemeinheit ;)
Im Fall von Martins Avatar war es tatsächlich ein “Fehler” von WordPress, bzw. dessen Synchronisation mit Gravatar.com. Damit konnte einfach keiner rechnen.